Unser ehemaliger Traditionsraum in Munster

Nach Auflösung unseres Bataillons wurden die Chroniken der Batterien und des Bataillons sowie viele Erinnerungsgegenstände aus den Batterien sichergestellt und in einem Raum für Besucher zugänglich gemacht.

Zunächst konnte dafür im ehemaligen Stabsgebäude unseres Bataillons in der Röttiger - Kaserne ein Raum gefunden werden. Nach Aufgabe der Kaserne mussten die Exponate nach Munster gebracht werden. Im Lehrsaalgebäude des damaligen PzArtLehrBTL 325 wurde uns ein großer Raum zur Verfügung gestellt. Unsere Ausstellungsstücke fanden dort ihren Platz.

Leider mussten wir auch diesen Raum abgeben.

 

Wir haben unsere Erinnerungsgegenstände, die Bataillonschronik mit den Begleitordnern (Fotos, Dokument usw.) aufteilen müssen.

Alle Exponate bis zum Jahr 1945 haben wir der Gesellschaft für Artilleriekunde in Idar-Oberstein als Dauerleihgabe für deren Lehrmittelsammlung (Museum) zur Verfügung gestellt.

 

Im Unteroffizierheim der Hindenburg - Kaserne haben viele Exponate (Feldschlange Wachhäuschen u.a.)  einen neuen Platz gefunden. Wir sind froh über diese Lösung und danken an dieser Stelle allen Verantwortlichen, die uns diese Möglichkeiten geboten haben.

 

Mittels der nachfolgenden Fotogalerie geben wir Ihnen noch einmal die Möglichkeit, den alten Traditionsraum zu besuchen. Sie sehen wie dieser Raum einmal gestaltet war und wie wir ihn zurück gebaut haben.

Wir wollen auf dieser Seite Fotos von den Orten zeigen, an denen unsere Erinnerungs- gegenstände nunmehr für die Allgemeinheit zugänglich sind. 

 

In einem Unterordner zu dieser Seite listen wir ausserdem Gegenstände auf, die gespendet wurden, die aber noch keine neue Heimat gefunden haben.

Für Sie besteht die Möglichkeit, einen Anspruch auf die in diesem Unterordner genannten Dinge zu erheben. Sprechen Sie uns an.

Zurzeit digitalisieren wir die Chroniken unseres Bataillons. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Teile der Bataillonschronik können Sie schon jetzt unter dem Menüpunkt "Geschichte des PzArtBtl 75 - Chronik - einsehen.  

 

Der neue Standort unserer Feldschlange

Die Feldschlange befindet sich im Unteroffizierheim der Hindenburg-Kaserne

Unser ehemaliger Traditionsraum in der Hindenburg-Kaserne

Werfen Sie einen Blick in den ehemaligen Traditionsraum.

Die Übergabe der Exponate aus unserer Sammlung an die Gesellschaft für Artilleriekunde (GfAK) in Idar-Oberstein fand am 27.04.2016 statt. Lesen Sie nachstehenden Bericht.

 

Bericht über die Übergabe der Exponate ( bis 1945) an die Gesellschaft für Artilleriekunde (GfAK) am 27.04.2016 in Idar - Oberstein.

 Mit Beschluss der JHV 2015 wurde festgelegt, die aufgrund infrastruktureller Veränderungen in der HINDENBURG-Kaserne/MUNSTER notwendige Räumung des Traditionsraumes, im Jahre 2016 durchzuführen. In einem ersten Schritt traf sich der Vorstand am Wochenende 05./06.02.16 zu einem Arbeitseinsatz im Traditionsraum. Absicht war es, einen ersten Überblick zu gewinnen, einen organisatorischen Ablauf festzulegen und bereits erste Maßnahmen (katalogisieren, priorisieren, sowie nicht mehr aufbewahrungswürdige Gegenstände/Unterlagen etc. zu entsorgen) durchzuführen. Hierbei wurde der gesamte Umfang des Materials der ehem. Traditionsverbände (3.Mansfelder-Garde-Feldartillerieregiment, Kgl.Pr. Feldartillerieregiment Nr.75 u. PzArtRgt 75) gesichtet, katalogisiert und für den Transport vorbereitet. Ziel war es, diese Exponate der Gesellschaft für Artilleriekunde e.V.(GfAK) als Betreiber der Lehrsammlung an der Artillerieschule in Idar-Oberstein als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen, um

 

a.) eine sachgerechte Unterbringung dieser einmalig geschlossenen Sammlung,

 

b.) die Möglichkeit der weiteren intensiven Nutzung zu Forschungs- und Dokumentationszwecken sicherzustellen!

 

Die vorhergegangenen Absprachen mit dem Vorsitzenden der GfAK, Herrn OTL Kleine, verliefen sehr konstruktiv und kameradschaftlich und mündeten in der Einladung zur Teilnahme an der JHV der GfAK am 27.04.2016 und dem Angebot als Trad.Gem. der 75er Art.e.V. (Juristische Person) der GfAK beizutreten.

 

Die Entscheidung zum Beitritt zur GfAK traf der Vorstand einstimmig und so wurde das Material verladen und am Mittwoch, den 27.04.2016 um 06:00 Uhr machten sich der Vorsitzende Werner Soltysiak, der 1. stellvertretende Vorsitzende Jörg Bauermeister und der Schatzmeister  Wilfried Drews auf den Weg nach Idar-Oberstein.

 

Nach ca. 6-stündiger Fahrt unter widrigsten Witterungsbedingungen (Hagel, Schnee u. Regen) wurde die Rilchenberg - Kaserne erreicht und Verbindung mit der GfAK hergestellt. Nach dem Beziehen der Unterkunft wurde ein kurzer Rundgang durch die sehr liebevoll angelegte Lehrsammlung der GfAK unternommen. Schließlich nahmen wir als neues Mitglied - und damit stimmberechtigt - an der JHV der GfAK im Offz Kasino am Barbararing teil.

 

Wir hatten eine kleine Auswahl der von uns mitgebrachten Exponate im Foyer ausgestellt, um den Mitgliedern der GfAK zu zeigen, was im Rahmen der Vereinnahmung auf sie zukommt, bzw. welch wertvolle Artefakte ihr zu treuen Händen übergeben werden! Durch den Vorstand der GfAK wurde uns zugesichert (in Form einer Übergabeverhandlung auch vertraglich abgesichert) unseren Leihgaben die notwendige Aufmerksamkeit und Sorgfalt angedeihen zu lassen.

 

Ein kurzes Grußwort von unserem Vorsitzenden Werner Soltysiak an die Versammlungsteil-nehmer rundete unseren Einstand ab.

 

Nach einem rustikalen Spießbratenessen und vielen netten und informativen Gesprächen am Abend endete ein ereignisreicher Tag. Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück in der TrKüche der ArtSchule das Material ausgeladen und übergeben. Ein kurzer Rundgang durch das Außengelände und die Fahrzeug-/Gerätehalle der GfAK beendete unseren Ausflug zum Mutterhaus der Artillerie.

 

Auf dem Rückweg unternahmen wir noch einen  Abstecher zu unserem Winzer, Herrn Karl-Heinz Eckes in Sommerloch, um Details zu unserer geplanten Ausfahrt im Oktober abzusprechen. Nach einer sehr herzlichen Aufnahme und konstruktiven Gesprächen verließen wir das schöne Rheinland-Pfalz und machten uns auf den Rückweg. Gegen 17:00 Uhr war das Zwischenziel Munster erreicht und gegen 1900 Uhr waren alle Teilnehmer an dieser Reise wohlbehalten wieder zu Hause!

Jörg Bauermeister

1. stv. Vorsitzender

 

 

So haben wir den Traditionsraum geräumt und die Exponate verpackt.